Forum der Schweizer Wohnbaugenossenschaften 2025
Presse
Foto: Forum der Schweizer Wohnbaugenossenschaften mit rund 500 Teilnehmenden
Foto: Eröffnung durch Eva Herzog, Präsidentin Wohnbaugenossenschaften Schweiz, und Daniel Burri, Präsident WOHNEN SCHWEIZ
Foto: Key-Speakerin Regula Lüscher
Foto: Speaker David Kaufmann
Medienmitteilung: Forum der Schweizer Wohnbaugenossenschaften, 19.09.2025
Präsentationen
Gut geplant ist halb verdichtet
Präsentation/Présentation Regula Lüscher
Wann Verdichtung akzeptiert wird
Präsentation/Présentation David Kaufmann
Ecoquartier la Jonction, Genf: Eine Quartierbrache mit Leben gefüllt
Präsentation/Présentation Yves Dreier
Projekt Riehenring, Bau- und Verwaltungsgenossenschaft Wohnstadt, Basel: Geschickt in den Innenhof gesetzt
Präsentation/Présentation Andreas Herbster
Siedlung am Rain, Wohngenossenschaft Geissenstein-EBG, Luzern: Von der Bestandesverdichtung zum Ersatzneubau
Präsentation/Présentation Johannes Schlattau
10-Minuten-Nachbarschaften: kompakt, lebendig, nachhaltig
Präsentation/Présentation Sibylle Wälty
Stress and the City: Macht Dichte krank?
Präsentation/Présentation Mazda Adli
ISOS: Was gemeinnützige Bauträger wissen müssen
8_christian_wagner_vortrag_luzern_kkl_isos_sept_2025.pdf
Programm
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Freitag, 19. September 2025 Kongresssprache Plenum: Deutsch / Französisch |
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9.30 |
Türöffnung
Registrierung, Begrüssungskaffee und Ausstellung |
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10.15 |
Eröffnung
Moderation: Daniela Lager |
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10.30 |
«So geht Aufstockung. Ein Modellprojekt aus Salzburg»
Filmsequenz |
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10.40 |
Gut geplant ist halb verdichtet
Keynote von Regula Lüscher, Expertin für Architektur und Stadtplanung, ehem. Senatsbaudirektorin Berlin |
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11.15 |
Wann Verdichtung akzeptiert wird
David Kaufmann, Assistenzprofessor für Raumentwicklung und Stadtpolitik an der ETH Zürich |
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11.45 |
Blick in die Praxis
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12.45 |
Lunch
Ausstellung |
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14.15 |
10-Minuten-Nachbarschaften: kompakt, lebendig, nachhaltig
Sibylle Wälty, Raumentwicklungsforscherin, CEO Resilientsy |
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14.45 |
Stress and the City: Macht Dichte krank?
Prof. Mazda Adli, Psychiater und Stressforscher |
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15.15 |
ISOS: Was gemeinnützige Bauträger wissen müssen
Christian Wagner, Leitung Bereich Ortsbildentwicklung und Siedlungsplanung, Fachhochschule Graubünden |
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15.35 |
Risiken und Stolperfallen von Verdichtungsprojekten
Diskussion mit
Moderation: Daniela Lager |
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16.10 |
Schlusswort
Urs Hauser, Direktor Wohnbaugenossenschaften Schweiz |
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16.15 |
Ausklang mit Apéro |
Blick in die Praxis
Beispielhafte Projekte von gemeinnützigen Bauträgern zeigen verschiedene Strategien, wie bestehende Siedlungen oder sogar ganze Quartiere qualitativ verdichtet werden und zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird.
Ecoquartier La Jonction, Genf
Auf einer 12’000 Quadratmeter grossen ehemaligen Industrieareal mitten in Genf entstand ein Ökoquartier mit 300 gemeinnützigen Wohnungen, einer Schule, Räumen für Gewerbe und Kultur, zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und einem Depot für Kulturgüter der Genfer Museen. Die Stadt stellt das Areal zum Bau von Wohneinheiten der Codha, der Wohngenossenschaft Rue des Rois und der städtischen Stiftung für Sozialwohnungsbau Genf (FVGLS) im Baurecht zur Verfügung.
Foto: Eik Frenzel

Siedlung am Riehenring, Basel
Der Innenhof in einer Blockrandbebauung am Riehenring wurde jahrelang vom Tiefbauamt genutzt. Die Bau- und Verwaltungsgenossenschaft Wohnstadt konnte das Land im Baurecht übernehmen und hat nach einiger Verzögerung wegen Einsprachen einen auffallenden vieleckigen Bau mit 36 Wohnungen erstellt. Das Projekt nutzt die Fläche optimal aus und ist ein hervorragendes Beispiel für Verdichtung im urbanen Umfeld. Von allen Wohnungen sind Blickbezüge auf verschiedene Seiten in den begrünten Hof möglich, teilweise sogar im gleichen Raum. Wegen seiner Qualität wurde der Bau ins erste Schweizer Architektur-Jahrbuch SAY aufgenommen, vom Basler Heimatschutz prämiert und letztes Jahr mit einem Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung ausgezeichnet.
wohnstadt.ch
Bild: jessenvollenweider

Siedlung Am Rain, Luzern
Die Wohngenossenschaft Geissenstein-EBG hatte für die Erneuerung ihrer Siedlung Am Rain einen offenen Wettbewerb ausgeschrieben. Das Programm dazu wurde in einem partizipativen Verfahren in mehreren Workshops von den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern mitgeprägt. Das Gewinnerprojekt punktete unter anderem mit einer umfassenden Verdichtung und einer optimalen Integration des Ortsbildschutzes. Die Absicht war, einen Teil des Bestandes zu erhalten. Aufgrund des nachweislich schlechten Zustandes war dies letztlich doch nicht möglich und das Planungsteam musste einen Kurswechsel hin zu einem Ersatzneubau einschlagen.
geissenstein-ebg.ch/am-rain
Bild: Bischof Föhn Architektur/indievisual

Wohnanlage Friedrich-Inhauser-Strasse, Salzburg
Eine in die Jahre gekommene Wohnhausanlage aus dem Jahr 1985 wurde nicht abgerissen,sondern erhalten und weiterentwickelt: Statt einer blossen Sanierung setzte die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Heimat Österreich auf Verdichtung durch Aufstockung. Die Dächer wurden entfernt, Geschosse entkernt, Grundrisse neugestaltet und barrierefrei erschlossen. Jede Wohnung erhielt privaten Freiraum, jeder Giebel eine zweigeschossige Aufstockung. So wuchs die Anzahl der Wohnungen von 75 auf 99.
Bild: Volker Wortmeyer
